Gemeinschaftskonto Vergleich: Unsere TOP-Empfehlungen!

Neues Gemeinschaftskonto gefällig? Mit unserem Gemeinschaftskonto Vergleich findet sich das passende Konto schnell und unkompliziert – egal ob als kostenloses Partnerkonto, Haushaltskonto oder auch als WG-Konto. Wenn es noch schneller gehen soll: Dies sind unsere Top 3 Empfehlungen:

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Unser Tipp: Das Gemeinschaftskonto als Drittkonto nutzen

Am besten nutzt man ein gemeinsames Konto als sogenanntes Drittkonto. Zwar macht es für viele Menschen auch als Hauptkonto Sinn, man kann mit dem Gebrauch als Drittkonto aber alle Vorteile eines Gemeinschaftskontos nutzen, und die Risiken gleichzeitig minimieren.

Die meisten Probleme mit gemeinsamen Konten treten bei Trennungen oder Scheidungen auf. Einer der Parteien plündert das Konto oder sperrt den Zugang. Und obwohl dies nur Einzelfälle sind, und auch nicht jeder Partner nach einer Trennung so reagiert, macht es immer Sinn, einen Plan in der Hinterhand zu haben. Deshalb ist das Partnerkonto als Drittkonto so sinnvoll. Man kann es zusammen nutzen, gemeinsam sparen und Ausgaben tätigen und trotzdem behält jeder sein eigenes Konto.

Ein Gemeinschaftskonto Vergleich steht immer am Anfang jeder Eröffnung und erleichtert es, dass perfekte Drittkonto zu finden.

Was ist genau ein Gemeinschaftskonto?

Ein Gemeinschaftskonto ist ein Konto mit mehreren (meist zwei) Inhabern. Jeder dieser Inhaber ist gleichzeitig Gläubiger und Schuldner der Bank. Jeder Inhaber haftet also in vollem Umfang, nicht zur Hälfte oder nur einem Teil für eventuelle Schulden.

Ein solches Konto ist praktisch für Paare oder Eheleute, aber auch für WG’s oder Freunde, die zusammen auf einen Urlaub sparen möchten. Jeder kann auf das Konto zugreifen, jeder kann auf das Konto einzahlen. Somit sollte für jeden, der ein gemeinsames Konto eröffnen möchte, auch ein gewisses Vertrauensverhältnis bestehen.

Wer kann ein gemeinsames Konto eröffnen?

Im Grunde kann jeder ein Gemeinschaftskonto eröffnen. Verpflichtend sind immer nur mindestens zwei Kontoinhaber, die sich gegenüber der Bank identifizieren müssen und volljährig sein müssen.

Besonders sinnvoll und oft genutzt sind gemeinsame Konten für Ehepaare. Aber auch WG’s oder Lebensgemeinschaften können von den Vorteilen profitieren.

Für diese Personengruppen ist ein Gemeinschaftskonto besonders empfehlenswert:

  • Ehepaare
  • WGs (Wohnungsgemeinschaften)
  • Lebensgemeinschaften

Muss man einen gemeinsamen Wohnsitz haben?

Bei vielen Banken ist ein gemeinsamer Wohnsitz Pflicht, was das Konto so praktisch für Ehepaare und WG’s macht. Doch nicht alle Banken verlangen den gemeinsamen Wohnsitz. Ein Blick in die AGB der Bank ist vor Eröffnung also immer Pflicht, wenn man das Konto als Sparkonto für Freunde etc nutzen möchte.

Wie kann man ein Gemeinschaftskonto sinnvoll nutzen?

Geld ist einer der häufigsten Gründe für Streitigkeiten, sei es in der Familie oder unter Freunden. Mit einem gemeinsamen Konto kann man diesen Problemen vorgreifen.

Man kann es z. B. als Haushaltskonto nutzen. Jeder zahlt einen gewissen Betrag ein, der dann für Einkäufe oder Miete genutzt wird. Doch auch wer zusammen auf einen Urlaub oder eine große Anschaffung sparen möchte, kann dies mit einem gemeinsamen Girokonto tun.

Wer das Konto als Haushaltskonto nutzt, kann den monatlichen Überschuss zum Beispiel auf ein angeschlossenes Tagesgeldkonto überweisen und so etwas Geld für gemeinsame Anschaffungen sparen. Deshalb ist die Nutzung des Gemeinschaftskontos so sinnvoll, besonders wenn man es zu seinem eigenen Girokonto als Drittkonto nutzt.

Welche Vorteile bietet ein Gemeinschaftskonto?

Egal ob regelmäßige Ausgaben wie Miete oder Stromgebühren, oder eine große Anschaffung wie ein neues Auto oder Urlaub: Ein gemeinsames Konto erlaubt es, dass man zusammen auf etwas spart oder die Kosten gerecht aufteilt.

So entstehen keine Streitigkeiten über den Anteil an Ausgaben und man behält z. B. in einer Partnerschaft den Überblick über die finanzielle Situation.

Außerdem spart man womöglich Kosten: Es werden heute viele kostenlose Gemeinschaftskonten angeboten. Wer also als Paar zweimal Kontoführungsgebühren spart, kann hier monatlich bares Geld sparen.

Darüber hinaus erlaubt ein Partnerkonto mehr finanzielle Freiräume. Wenn beispielsweise eine Person in der Beziehung deutlich höhere Einkünfte hat und die andere eventuell mit wenig Geld auf einem eigenen Konto Verdienstausfälle haben würde, die das Konto in den Soll Bereich bringen würden, kann dies abgefedert werden. Dadurch entfallen sehr hohe Zinsen, die die Bank nach dem Ausgleich des fehlenden Betrages erheben würde.

Diese Vorteile bietet Dir ein Gemeinschaftskonto:

  1. Aufteilung der Kosten (z.B. Miete, Nebenkosten)
  2. Sparen auf eine größere Anschaffung (z.B. Auto, Haushaltsgeräte)
  3. Sparen von Kontoführungsgebühren
  4. Bei Engpässen mehr finanzielle Freiräume

Welche Nachteile können entstehen?

Nachteile ergeben sich bei Gemeinschaftskonten nur im Falle von Streitigkeiten zwischen den Kontoinhabern. Da die meisten Konten als ODER-Konten geführt werden, bei dem beide Parteien im gleichen Maße und unabhängig voneinander über das Konto verfügen können, sind Gemeinschaftskonten bei Problemen anfällig für z. B. die Plünderung des Kontos durch eine Partei. Deshalb sollte eine solche Eröffnung nur unter Berücksichtigung einer gemeinsamen Vertrauensbasis erfolgen.

Wann macht ein gemeinsames Konto Sinn?

Spätestens, wenn man sich gemeinsame Ausgaben teilt, wie z. B. die Miete oder Kosten für Wasser und Strom, sollte für Paare ein gemeinsames Girokonto angelegt werden.

So behält man den Überblick über alle Ausgaben, und man ist sich immer sicher, dass alles auch ordnungsgemäß bezahlt wurde.

Welche Personengruppen oder Gemeinschaften von einem gemeinsamen Konto profitieren hängt maßgeblich von den Intentionen, die dahinterstehen, ab. Besonders in langjährigen Gemeinschaften, in denen regelmäßig gemeinschaftliche Ausgaben getätigt werden sollen, ist ein gemeinsames Konto sehr empfehlenswert.

Wie kann man ein Gemeinschaftskonto eröffnen?

Wer ein gemeinsames Konto eröffnen möchte, der kann dies heute bequem online tun. Benötigt wird immer der Personal- oder Reiseausweis beider Kontoinhaber. Man muss in der Regel schon im Antrag angeben, ob das Konto als gemeinsames Girokonto geführt werden soll, oder als Einzelkonto. Die Daten beider Antragsteller müssen schon im Antrag angegeben werden. Der online eingereichte Antrag muss meist noch unterschrieben werden, dafür kann man ihn entweder ausdrucken oder sich entgeltfrei zusenden lassen.

Während die meisten Banken heute noch das PostIdent-Verfahren nutzen, sind einige Unternehmen heute schon einen Schritt weiter und man kann seine Identität online mit dem VideoIdent-Verfahren per VideoChat bestätigen. Nutzt man das PostIdent-Verfahren, müssen beide Antragsteller bei der nächsten Poststelle vorsprechen und mit Hilfe ihrer Ausweise die Identität bestätigen lassen.

Wer einen Dispokredit oder einen Überziehungsrahmen beantragt, muss auch meist sein Einkommen darlegen – ohne regelmäßiges Einkommen gewähren die meisten Banken keinerlei Kredit.

Auf was muss ich beim Gemeinschaftskonto Vergleich achten?

Was kostet ein Gemeinschaftskonto

Es macht Sinn, sich vor der Eröffnung Gedanken darüber zu machen, was man genau von einem Konto erwartet. Dafür ist ein ausführlicher Gemeinschaftskonto Vergleich nötig. Um herauszufinden, wie es um den eigenen Bedarf an Angeboten aussieht, ist es sinnvoll, folgende Checkliste gemeinsam durchzusehen. Beantwortet man alle Fragen, weiß man, welche Kosten entstehen können und was einem persönlich wichtig ist.

  1. Kontoführungsgebühren
    Soll es ein kostenloses Girokonto werden oder sind wir bereit, für bessere Konditionen Geld zu zahlen? Ist das Konto wirklich kostenfrei oder wird ein Mindestgeldeingang vorausgesetzt?
  2. EC-Karten, Girokarten, Kreditkarten
    Brauchen wir jeder eine Kreditkarte? Wie hoch sind die Kosten für Kreditkarte, aber auch Partnerkarten und die Ausstellung von Girokarten?
  3. Kosten für Kredite, Dispokredit und Überziehung
    Wie hoch sind die Zinsen für eventuelle Kredite? Nutzen wir diese oft?
  4. Tagesgeldzinsen
    Soll ein Tagesgeldkonto an das gemeinsame Konto angeschlossen sein. Wie hoch sind die Zinsen für Guthaben?
  5. Bargeldeinzahlungen
    Müssen wir viel Bargeld einzahlen? Wie gut ist die Verfügbarkeit an Automaten in unserer Stadt?
  6. Persönliche Betreuung
    Brauchen wir einen Bankberater, der uns in Krisen schnell hilft?
  7. Ausland
    Reisen wir viel und benötigen deshalb eine Kreditkarte, die im Ausland günstig zu nutzen ist? Wie ist die Bargeldverfügbarkeit im Ausland?
  8. Kosten für Transaktionen
    Ist das Konto kostenlos, es fallen aber im Kleingedruckten Gebühren für einfache Buchungen wie Überweisungen oder Daueraufträge an? Wie hoch sind die Kosten dafür und nutzen wir Services wie Schecks überhaupt?

Gibt es kostenlose Gemeinschaftskonten?

Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl von Gemeinschaftskonten, die kostenlos und gebührenfrei nutzbar sind. Ein kostenloses Gemeinschaftskonto findet man als Verbraucher in der Regel nur bei Direktbanken. Die Mehrzahl an Filialbanken kann sich durch hohe Mieten und Personalkosten keine Führung gebührenfreier Konten leisten. Wie vor jedem Vertragsabschluss ist es wichtig, die Konditionen im Vorfeld zu vergleichen. Dank Direktbanken im Internet ist dies heute besonders einfach.

Welche Bank bietet kostenlose Girokonten, wo erhalte ich die besten Konditionen und was besagt das Kleingedruckte? Um diese Informationen von Filialbanken zu erhalten, muss man meist tief in die AGB der Banken tauchen oder mehrere Webseiten abklappern.

Für Direktbanken, und auch Filialbanken, ist ein ausführlicher Gemeinschaftskonto Vergleich immens wichtig. Hier findet man alle Informationen auf einen Blick und kann auch kostenlose Konten perfekt an seine Bedürfnisse anpassen.

Gemeinschaftskonto bei einer Direktbank oder einer Filialbank eröffnen?

Mit dem Aufstieg der Direktbanken hat die Anzahl an Kontenmodellen stetig zugenommen. Girokonten werden immer günstiger und flexibler und das gleiche trifft auch auf Gemeinschaftskonten zu. Trotzdem sind Filialbanken bis heute sehr beliebt. Für welche Bank man sich entscheidet, sollte immer an den eigenen Bedürfnissen an das Konto festgemacht werden.

Filialbank:

Filialbanken haben den Markt lange beherrscht und sich dabei die Wechsel-Faulheit der Kunden zunutze gemacht. Eine geringfügige Preiserhöhung treibt Kunden meist nicht dazu, ihr Konto zu kündigen. Der Stress erscheint auf den ersten Blick zu groß. Mit dem Auftauchen der Direktbanken haben sich aber auch die Filialen angepasst: Konten werden generell günstiger und auch das Angebot an Online-Banking wurde ausgebaut. Die klassische Filialbank stützt sich aber heute auf ihren fast einzigen Vorteil: Die Beratung. Für viele Kunden ist der persönliche Kontakt zu ihren Bankberater nicht durch Online-Chats oder E-Mails zu ersetzen. Wer also weiß, dass er viel Beratung benötigt, und eventuell seinen Berater schon gut kennt, der bevorzugt womöglich ein Haushaltskonto bei der Filialbank.

Direktbank:

Direktbanken bieten ihr Angebot primär online an. Durch die Einsparung an Mieten und Personal können sie ihre Konten meist günstiger anbieten. Schnell, flexibel und modern mit vielen Möglichkeiten zum Online-Banking – so sehen sich Direktbanken heute und für viele Kunden ist dies ein großer Anreiz. Doch sie haben auch Nachteile: Die persönliche Beratung fehlt meist und wird durch Chat, Telefonsupport oder E-Mail-Kontakt ersetzt. Auch die Verfügbarkeit an Geldautomaten kann im Einzelfall nur schlecht gegeben sein. Diese Nachteile sollte man im Vorfeld recherchieren, z. B. mit einem Gemeinschaftskonto Vergleich und an seinen individuellen Bedarf anpassen.

Die Arten von Gemeinschaftskonten

Es gibt insgesamt zwei Arten von Gemeinschaftskonten: Das UND-Konto und das ODER-Konto. Beide haben Vor- und Nachteile, die im Einzelfall zu Problemen führen können. Allerdings ist das ODER-Konto heute das meistgenutzte Gemeinschaftskonto – das UND-Konto ist in der Praxis kaum zu finden.

Das ODER-Konto kennzeichnet ein Gemeinschaftskonto, bei welchem beide Kontoinhaber gleichberechtigt verfügungsberechtigt sind. Egal ob Auszahlung, Überweisung oder Dauerauftrag: Es reicht, wenn einer der Partner diese Transaktionen ausführt – eine Anfrage an den zweiten Kontoinhaber gibt es nicht.

Dies ist in der Praxis praktisch: Man stelle sich vor, für jeden Einkauf mit EC-Karte müssen zwei Leute befragt werden. Dieser Vorteil kann aber auch Risiken haben: Jeder einzelne kann nicht nur auf das Konto einzahlen, sondern es womöglich auch überziehen. Für Kredite allerdings, müssen wiederum beide Kontoinhaber ihre Zustimmung geben. Auch bei einer Zwangsvollstreckung ist das ODER-Konto im Nachteil: Es reicht ein Vollstreckungstitel gegen nur einen Kontoinhaber um das Konto zu pfänden.

Vor Eröffnung eines ODER-Konto gilt es also, sich ehrlich die Frage zu stellen: Vertraue ich meinem Partner genug, um eine solche Verpflichtung einzugehen.

Am sichersten fährt man, wenn man zusätzlich zum gemeinsamen Konto noch ein eigenes Girokonto führt. Sollte es irgendwann wirklich zu Schwierigkeiten kommen, kann man immer noch auf sein Einzelkonto ausweichen.

UND-Konten sind heute nur selten geführt. Dies liegt an der unflexiblen Art der Kontoführung. Beide Kontoinhaber sind nur sogenannte Mitgläubiger. Das heißt, beide müssen jeder Transaktion zustimmen, sei es eine Überziehung oder einer simplen Geldabhebung am Automat. Dies macht das Konto für den Einzelnen zwar sicher, ist in der Praxis aber kaum durchführbar.

Kosten eines Gemeinschaftskontos

Wie auch bei einem Einzelkonto, unterscheiden sich die Kosten für ein Gemeinschaftskonto zwischen den einzelnen Banken teilweise erheblich.

Es gibt sowohl Banken, die Kontoführungsgebühren erheben, neue oder zusätzliche EC-Karten und Kreditkarten in Rechnung stellen, hohe Zinsen verlangen, wenn Sie Ihr Konto einmal überziehen sollten und selbst sowohl einen niedrigen Zinssatz, als auch mittelmäßigen Service bieten. Andere Banken hingegen bieten Ihnen das komplette Gegenteil und erweisen sich als idealer Vertragspartner für Ihr Partnerkonto.

Welche Bank für SIe das beste Angebot anbietet, können Sie einfach und bequem im Gemeinschaftskonto Vergleich herausfinden. Als ein Beispiel für ein empfehlenswertes Gemeinschaftskonto ist das Angebot der Norisbank zu nennen, welche vor allem auf Kontoführungsgebühren verzichtet und Ihnen zusätzlich weitere umfassende Leistungen anbietet.

Gemeinschaftskonto als Drittkonto

Am besten nutzt man ein gemeinsames Konto als sogenanntes Drittkonto. Zwar macht es für viele Menschen auch als Hauptkonto Sinn, man kann mit dem Gebrauch als Drittkonto aber alle Vorteile eines Gemeinschaftskontos nutzen, und die Risiken gleichzeitig minimieren.

Die meisten Probleme mit gemeinsamen Konten treten bei Trennungen oder Scheidungen auf. Einer der Parteien plündert das Konto oder sperrt den Zugang. Und obwohl dies nur Einzelfälle sind, und auch nicht jeder Partner nach einer Trennung so reagiert, macht es immer Sinn, einen Plan in der Hinterhand zu haben. Deshalb ist das Partnerkonto als Drittkonto so sinnvoll. Man kann es zusammen nutzen, gemeinsam sparen und Ausgaben tätigen und trotzdem behält jeder sein eigenes Konto. Ein Gemeinschaftskonto Vergleich steht immer an Anfang jeder Eröffnung und erleichtert es, dass perfekte Drittkonto zu finden.

Gibt es irgendwelche Risiken bei Gemeinschaftskonten?

Besonders die geläufigen ODER-Konten basieren auf einem gewissen Vertrauensverhältnis. Beide Parteien können unabhängig voneinander auf das Konto zugreifen – ohne, dass der andere davon weiß. Dies führt besonders bei Trennungen immer wieder zu Kontoplünderungen. Doch auch das UND-Konto ist risikoreich: Sind beide Kontoinhaber plötzlich zerstritten, kann eine Partei den Zugriff auf das Konto komplett sperren, indem er keiner Transaktion mehr zustimmt. Man sollte also immer im Hinterkopf behalten, dass ein gemeinsames Girokonto nicht nur praktisch ist, sondern auch mit gewissen Risiken daherkommt.

Depotkonto als Gemeinschaftskonto nutzen

Auch ein gemeinsames Konto kann als Depot geführt werden. Allerdings verhalten sich Aktien nicht wie Geld: Während ein Guthaben auf dem Konto beiden Parteien „gehört“, hat eine Aktie immer nur einen Aktieninhaber.

Somit unterscheidet man immer zwischen dem Aktienbesitz (nur einer der Kontoinhaber, aber beide können verschiedene Aktien innerhalb des Depots halten) und dem sogenannten Depotvertrag, der beide Parteien betrifft. Dieser Depotvertrag ist im Grunde nur dafür da, einer der Parteien Zugriff auf das Depot zu geben.

Kann ich mein Gemeinschaftskonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln?

Ein Partnerkonto kann nicht in ein P-Konto umgewandelt werden. Diese Kontenart schützt den unpfändbaren Betrag für den Schuldner. Wer in näherer Zukunft also von einer Pfändung weiß, sollte sich um ein separates P-Konto kümmern und sich mit dem Bankberater über eine Weiterführung des gemeinsamen Kontos unterhalten.

Rechtliche- bzw. Finanzamt-Fragen rund um das Thema Gemeinschaftskonto

Wer haftet bei einem Gemeinschaftskonto?

Bei einem gemeinsamen Konto haften beide Kontoinhaber gesamtschuldnerisch. Das bedeutet: Beide Parteien können von der Bank über den gesamten, geschuldeten Betrag haftbar gemacht werden. Dabei ist es im Endeffekt egal, wer die Schulden verursacht hat, auch die Aussage, dass man „nur zur Hälfte“ haftet, ist falsch. Jeder Bevollmächtigte kann über die volle Schuldenlast belangt werden.

Wie sieht es bei einer Vollstreckung aus?

Ein Gemeinschaftskonto kann, wie auch reguläre Einzelkonten, von Schuldner gepfändet werden – wenn dafür ein Titel vorliegt. Hier muss aber zwischen der Pfändung von UND- und ODER-Konten unterschieden werden. Beide Prozesse der Pfändung laufen nämlich unterschiedlich ab.

Das passiert beim ODER-Konto:

Bei dem wesentlich geläufigeren ODER-Konto wird das Guthaben auf dem Konto von beiden Parteien gepfändet, auch wenn nur eine Person wirklich von der Pfändung betroffen ist, d. h. als Schuldner fungiert. Dies liegt an der Art des Aufbaus des Kontos: Da beide Kontoinhaber unabhängig voneinander, also auch der Schuldner, auf das volle Guthaben des Kontos zugreifen können, geht das Gesetz davon aus, dass auch Gläubiger auf das Gesamtguthaben des Kontos zugreifen können.

Der nichtschuldnerische Kontoinhaber tritt damit an die Stelle des Schuldners. Zwar gilt außerdem ein sogenanntes Prioritätsprinzip, welches besagt, dass der nichtschuldnerische Kontoinhaber Vorrang vor der Pfändung hat, in der Praxis bringt dies aber nicht viel. Nur, wenn die Pfändung noch nicht vorliegt, kann dieser auf das Konto zugreifen. Sobald die Pfändung bei der Bank vorliegt, ist auch derjenige, der keinerlei Schulden hat gezwungen, die Pfändung zu akzeptieren.

Allerdings gibt es für alle Betroffenen den sogenannten Ausgleichsanspruch, der besagt, dass der Nicht-Schuldner eine Auszahlung seines Anteils vom Schuldner beantragen kann. Dieser ist aber nur für WG’s oder ähnliches interessant, da in der Regel davon ausgegangen wird, dass in intakten Ehen, kein Anspruch zum Ausgleich vorgenommen wird.

Das passiert beim UND-Konto:

Bei einem UND-Konto ist die Sachlage etwas anders. Da beide Parteien nicht ohne den anderen über das Konto verfügen können, wird auch gesetzlich davon ausgegangen, dass der Schuldner nicht über das gesamte Guthaben verfügen kann. Soll das Konto also gepfändet werden, muss zuerst gegen beide Kontoinhaber ein Titel erwirkt werden. Dies ist in der Praxis schwierig. Die Bank aber kann dem Schuldner eine weitere Verfügung über das Konto versagen, und durch die Natur des UND-Kontos, wo für jede Transaktion beide Kontoinhaber zustimmen müssen, wird das Partnerkonto damit praktisch nutzlos.

Freistellungsauftrag bei einem Gemeinschaftskonto

Der Freistellungsauftrag befreit Kontoinhaber von der Kapitalertragssteuer. Jeder Kontoinhaber in Deutschland kann für mehrere Konten einen Freistellungsauftrag erteilen, wichtig ist immer nur, dass die Gesamtgrenze nicht überschritten wird.

Da ein gemeinsames Konto immer mehrere Menschen betrifft, kann kein einzelner Kontoinhaber einen Freistellungsauftrag für ein gemeinsames Girokonto erteilen. Es ist für Bank und Finanzamt nicht ersichtlich, welcher Zinsertrag in welcher Höhe freizustellen wäre. Die einzigen, die einen Freistellungsauftrag für ihr Haushaltskonto erteilen können, sind verheiratete Paare, die steuerlich gemeinsam veranlagt werden. Jeder andere, kann lediglich auf seinen eventuell vorhandenen Einzelkonten weitere Freistellungsaufträge erteilen.

Zinsen auf die Kapitalerträge

Auch auf einem gemeinsamen Konto fallen Kapitalerträge an, z. B. aus Zinsen. Jeder Bürger in Deutschland zahlt auf solche Kapitalerträge eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent, zuzüglich eventueller Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag. Die Freibeträge betragen:

  • 801 Euro jährlich für Alleinstehende
  • 1602 Euro jährlich für Paare

Mit dem Freistellungsauftrag können diese Freigrenzen eingehalten werden, mit einem Gemeinschaftskonto ist dies aber nur möglich, wenn es sich um verheirate Paare handelt. Diese müssen zusätzlich auch steuerlich gemeinsam veranlagt werden. Alle anderen, z. B. nicht verheiratete Paare oder WG’s können für ein gemeinsames Konto keinen Freistellungsauftrag erteilen.

Wann droht bei Gemeinschaftskonten eine Schenkungssteuer?

Oftmals wird ein gemeinsames Konto von Ehepaaren genutzt, während nur einer berufstätig ist. Die Haben-Buchungen auf dem Girokonto kommen dann nur von einem Partner – das Finanzamt geht dann schnell von einer Schenkung aus. Immerhin zahlt nur einer an und der andere nutzt das Geld aber ebenfalls. Die Grenze bei verheirateten Paaren, liegt bei 500.00 Euro über einen Zeitraum von 10 Jahren. Wird dieser Betrag überschritten, kann der Partner, der das Geld erhalten hat, mit Schenkungssteuer belastet werden. Übrigens: Bei unverheirateten Paaren liegt diese Grenze bei nur 20.000 Euro in 10 innerhalb 10 Jahren.

Pfändungsmöglichkeiten beim Gemeinschaftskonto

Ein Gemeinschaftskonto kann auch gepfändet werden, wenn gegen beide oder einen den Kontoinhaber ein Titel vorliegt. Bei einem UND-Konto muss gegen beide Kontoinhaber ein Vollstreckungstitel vorliegen, um die Pfändung durchzuführen. In der Praxis ist dies nur selten möglich. Haben aber beide zusammen die Schulden verursacht, kann das UND-Konto problemlos gepfändet werden.

Das ODER-Konto kann ebenfalls einer Pfändung unterliegen. Dazu reicht es, wenn gegen einen der Kontoinhaber ein vollstreckbarer Titel vorliegt.

Was passiert bei einer Trennung, einer Scheidung oder einem Todesfall?

Bankberater wissen um die Probleme, die bei einem Partnerkonto auftreten können und die meisten davon drehen sich um eine Trennung oder eine Scheidung. Da die geläufigste Art des Kontos das ODER-Konto ist, bei welchem beide Partner die gleiche Verfügung über das Guthaben besitzen, ohne dass die Unterschrift des anderen benötigt wird, ergeben sich hier gerne Schwierigkeiten.

Wenn es nach einer Scheidung Fragen und Probleme mit dem Gemeinschaftskonto gibt, gilt zunächst der Grundsatz: Der Betrag, der zur Zeit der Trennung auf dem Konto verblieben ist, ist generell zwischen beiden Parteien zu teilen. Auch bei Trennungen von Nicht-Verheirateten Paaren haben Gerichte fast immer so entschieden. Allerdings gibt es immer Einzelfälle, die dann vor Gericht geklärt werden müssen. Generell beruhen Gemeinschaftskonten immer auf einem Vertrauensverhältnis. Ist dieses nicht mehr gegeben, sollte man möglichst schnell für eine Auflösung sorgen.

Im Todesfall gilt: Die Erben treten die Nachfolge des Kontoinhabers an. Das bedeutet insbesondere für UND-Konten besondere Schwierigkeiten. Sind die Parteien zerstritten, kann der noch lebende Kontoinhaber nicht auf das Konto zugreifen. Bei ODER-Konten muss das Guthaben gerecht aufgeteilt werden.

Wie kann man ein Gemeinschaftskonto kündigen?

Egal ob UND- oder ODER-Konto: Zur Kündigung des Kontos müssen immer beide Kontoinhaber zustimmen. Dies verhindert, dass bei Problemen einer der Parteien das Konto böswillig kündigt.

Es gibt aber auch Ausnahmen. Einige wenige Banken akzeptieren auch eine einseitige Kündigung, im Falle von ODER-Konten. Vor Abschluss, sollte also immer darauf geachtet werden, ob die Banken eine solche Kündigung akzeptieren, und was man als Kontoinhaber für das Sinnvollste hält. Ein Partnerkonto Vergleich hilft auch im Vorfeld, solche Fragen gezielt zu beantworten.

Gemeinschaftskonto Vergleich: Unsere TOP-Empfehlungen!
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