Überblick: 10 kostenlose & günstige Gemeinschaftskonten im Vergleich

Egal ob für Familien, junge Paare oder die Studenten-WG, die ihre Haushaltsplanung in den Griff bekommen möchte, ein Gemeinschaftskonto macht in vielen Fällen das Leben flexibler und einfacher. In unserem Gemeinschaftskonto Vergleich zeigen wir Ihnen nicht nur, welche Banken ein Gemeinschaftskonto-Modell anbietet, sondern auch wo die Vor- und Nachteile liegen. In vielen Fällen werden vorteilhafte Prämien und Boni von Banken angeboten, welche die Eröffnung noch attraktiver machen.

Anbieter
Gebühren
EC-KarteKreditkarteGuthaben
Dispozins
BesonderheitenWeiter
Kostenlos ohne Mindestgeldeingang
ING-DiBa LogoING-DiBa
Girokonto

0,00 €
Unsere Empfehlung
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
6,99 %
+ kostenlose Partnerkarten
+ 50 € Startguthaben bei Nutzung als Gehaltskonto (bei Kontoeröffnung bis zum 31.08.2017)
+ Tagesgeldkonto: 1,00% p.a. (optional)
+ besonders günstiger Dispozinsatz
+ moderne Banking-App (z.B. Fotoüberweisung)
zur Bank
DKB Deutsche KreditbankDKB Cash
0,00 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
6,90 %
+ kostenlose Partnerkarten
+ weltweit kostenlos Bargeld abheben
+ Cashback bis zu 17%
zur Bank
norisbanknorisbank
Girokonto

0,00 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
10,85 %
+ kostenlose Partnerkarte
+ Bargeld gratis einzahlen in den Deutsche Bank Filialen
zur Bank
comdirectcomdirect
Girokonto

0,00 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
8,95 %
+ kostenlose Partnerkarten
+ 100 € Prämie für die Kontoeröffnung
+ 50 € Prämie bei Nicht-Gefallen
zur Bank
Wüstenrot LogoWüstenrot
Top-Giro

0,00 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
10,87 %
+ kostenlose Partnerkarten
+ 60 € Bonus (bis zum 31.08.2017)
zur Bank
netbank Logonetbank
Girokonto

0,00 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
8,00 %
11,00 %
+ kostenlose Partnerkartenzur Bank
Kostenlos mit Mindestgeldeingang
1822direkt Logo1822direkt
Girokonto

0,00 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 30 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
7,43 %
+ gratis ab 1 Geldeingang p. Monat, sonst 3,90 €
+ kostenlose Partnerkarten
+ bis zu 150 € Startguthaben
zur Bank
Audi Bank LogoAudi Bank
Girokonto

0,00 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
1. Karte: 30 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
8,99 %
+ gratis ab 1.000 € Geldeingang im Monat
+ 50 € Startguthaben
+ kostenlose Partnerkarten
zur Bank
Kostenpflichtige Gemeinschaftskonten
HypovereinsbankHVB
AktivKonto

2,90 €
1. Karte: 5 €
2. Karte: 5 €
1. Karte: 30 €
2. Karte: 30 €
0,00 %
10,89 %
+ Kostenloser Kontowechsel-Service
+ FC Bayern Konto mit exklusiven Fan-Vorteilen
zur Bank
PostbankPostbank
Giro plus

3,90 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 6 €
1. Karte: 0 €
2. Karte: 0 €
0,00 %
10,55 %
+ kostenlose VISA Card im 1. Jahr (danach 29€)
+ 6.000 Filialen mit persönlichen Ansprechpartnern
+ kostenfrei Bargeld abheben und einzahlen
zur Bank

Worauf muss man bei einem guten Gemeinschaftskonto achten?

Das perfekte Gemeinschaftskonto ist das Konto, welches optimal auf die eigenen Bedürfnisse angepasst ist. Daneben gibt es natürlich auch Konditionen, die von Banken festgelegt werden. Für jeden sind diese angebotenen Optionen unterschiedlich wichtig, weshalb man seine Prioritäten schon vor der Eröffnung kurz festlegen sollte.

Was brauche ich überhaupt?

Ein Gemeinschaftskonto macht den Alltag einfacher und angenehmer – allerdings nur, wenn das Konto auch an den individuellen Bedarf angepasst wird. Daher sollte vor jeder Eröffnung kurz überlegt werden, was man genau von dem neuen Bankkonto erwartet. Nachfolgend findet sich eine ausführliche Erläuterung aller wichtigen Konditionen und Überlegungen, die jeder wissen sollte, bevor man ein gemeinsames Konto eröffnet.

Filialbank oder Direktbank?

Als erste Überlegung sollte anstehen, welche Art von Bank es denn werden soll. Wer ein Gemeinschaftskonto eröffnen möchte, sollte sich die Vor- und Nachteile von Filialbanken und Direktbanken genau anschauen.

Beide Bankenarten haben mittlerweile gute Online-Banking Tools und auch die Beratung ist bei beiden gegeben – Direktbanken zählen hierbei auf Live-Chats oder Telefonsupport rund um die Uhr.

Ein Nachteil, der Direktbanken oft nachgesagt wird, ist ein schlechtes oder nicht ausgebautes Filialnetz. Dies verbinden viele mit der Annahme, dass somit auch wenige Bankautomaten zur Verfügung stehen. Seitdem sich Deutschlands Banken aber entweder dem CashPool oder Cash Group Automatennetz angeschlossen haben, sind Kunden kaum mehr an spezielle Automaten gebunden. In der Regel sind Direktbanken günstiger – dies liegt an den Einsparungen, die sie vornehmen können, weil keine teuren Filialmieten und Personal gezahlt werden muss.

Wem persönlicher Kontakt wichtig ist, der entscheidet sich für eine Filialbank am Wohnort. Besonders die Nähe zur eigenen Filiale ist ein Aspekt, den viele Kunden nicht missen möchten. Junge Menschen aber, tendieren immer stärker zu Direktbanken. Sie kennen ihren Bankberater nicht mehr persönlich – Effektivität, Kostenersparnis und moderne Kommunikationsmittel sind ihnen wichtiger.

Kontoführungsgebühren

Kostenloses Gemeinschaftskonto gesucht? Dies bedeutet für Menschen immer, dass ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühr gesucht wird. Während die meisten Filialbanken nicht auf diese Gebühr verzichten möchten, sind Direktbanken großzügiger.

Die Kontoführungsgebühr beträgt in der Regel zwischen 5 und 10 Euro. Kleinkram für viele, der sich aber über die Jahre des Kontobesitzes zu einem stattlichen Betrag mausern kann.

Um die Kontoführungsgebühr zu umgehen, können Kunden explizit nach einem kostenlosen Gemeinschaftskonto suchen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass viele Banken ihre „Kostenfreiheit“ an gewissen Konditionen binden. Entweder muss ein gewisser monatlicher Mindestgeldeingang vorliegen, oder ein „durchschnittliches Guthaben“ auf dem Konto liegen. Auch kostenfreie Konten „für das erste Jahr“ sind uns bekannt. Deshalb ist es wichtig, das Kleingedruckte zu lesen. Heutzutage gibt es gute, komplett kostenfreie Konten, die an keine Auflagen gebunden sind.

EC-Karten, Girokarten und Kreditkarten

Sie sind praktisch und beliebt: Mehr als die Hälfte aller Deutschen zahlt seine Einkäufe primär mit einer Karte. Wer ein gutes Partnerkonto sucht, der sollte nicht nur auf die Kosten für die erste Karte achten, sondern auch eventuelle Gebühren für die Ausstellung einer Partnerkarte.

Banken erheben Gebühren für Karten entweder bei Ausstellung oder Nutzung. Während die Gebühren für das Ausgeben der Karte nur einmal auftreten, können Kosten, die beim Einsetzen der Karte anfallen, richtig ins Geld gehen. Sie sind meist prozentual abhängig – wer also eine große Anschaffung mit Karte zahlt, hat auch höhere Kosten.

Besonders bei Kreditkarten verlangen Banken außerdem ein Jahresentgelt. Dieses reicht von 20 Euro für eine günstige Karte, bis zu 100 Euro für teure Kreditkarten. Umgehen lässt sich diese Gebühr oft mit einem jährlichen Mindestumsatz.

Vor der Eröffnung des Gemeinschaftskontos lohnt sich also eine Analyse darüber, wie oft Kreditkarten wirklich eingesetzt werden und wer eine Kreditkarte benötigt.

Das liebe (Bar)-geld

Obwohl Kredit- und EC-Karten immer beliebter werden, ohne Bares geht es auch nicht. Während es bei kaum einer Bank, Direkt- oder Filialbank, mehr Probleme gibt, in Deutschland kostenfrei Geld abzuheben. Im Ausland funktioniert es leider noch nicht einwandfrei. Viele Banken verlangen:

  1. Gebühren für den Auslandseinsatz
  2. Gebühren für das Abheben von Geld im Ausland

In einigen Fällen ist die Kreditkarte hier im Vorteil: Sie ist oft im Ausland kostenlos nutzbar. Ab und an limitieren Banken aber die Anzahl der Auslandseinsätze oder auf bestimmte Länder (z. B. kostenfrei nur in der EU) oder bestimmte Automaten im Ausland. Dies kann für Kunden schnell nervig werden: Wer möchte im Urlaub schon nach dem richtigen Automaten suchen, um Geld abzuheben? Wer ein Gemeinschaftskonto eröffnen möchte, und weiß, dass er regelmäßig im Ausland auf Bargeld angewiesen ist, der sollte die Konditionen der Bank studieren.

Ein offensichtlicher Nachteil von Direktbanken ist die Bargeldeinzahlung. Dies liegt vor allem daran, dass viele Automaten noch nicht mit einer Einzahlungsoption ausgestattet sind. Die Verträge über die Automatennutzung sieht nur die Ausgabe von Geld vor.

Wer sein Haushaltskonto also bei der Direktbank eröffnen möchte, und weiß, dass er regelmäßig Bargeld auf sein Girokonto einzahlt, der sollte hier besonders auf die Verfügungen der Bank achten.

Einige Banken haben Verträge mit Filialbanken, so dass Bares dann vor Ort eingezahlt werden kann (z.B. norisbank und comdirect). Andere wiederum nehmen Gebühren für das Einzahlen von Geld auf ein gemeinsames Konto.

Dispokredite & Kreditzinsen

Im Leben verläuft nicht immer alles nach Plan. Kurzfristige, finanzielle Engpässe erlebt fast jeder einmal. Die meisten Menschen nutzen in diesen Fällen ihren Dispositionskredit, kurz Dispo genannt. Einmal erteilt, muss der Kunde keinen separaten Antrag stellen und kann den Kreditrahmen sofort nutzen. Dies macht ihn praktisch und flexibel in den Alltag eingebunden. Banken wissen das und lassen sich den Dispo in der Regel etwas kosten: In Deutschland liegt der durchschnittliche Zinssatz für einen Dispokredit bei stolzen 10 Prozent. Einige Filialbanken nehmen bis zu 15 Prozent. Vor Eröffnung des Gemeinschaftskontos muss sollte man die Zinssätze für den Dispo gründlich vergleichen – unvorhergesehene Ereignisse lassen sich schließlich nicht planen, nur vorbereiten.

Überzieht man sein Konto weiter, als es der Dispokredit erlaubt, spricht man von einer Überziehung. Für den Kunden bedeutet dies in der Regel ein noch höherer Zinssatz, als der Dispozins. Einige Banken sind zwar dabei, beide Zinssätze anzugleichen, gesetzlich verpflichtet sind sie aber nicht dazu. Der Überziehungszins kann bis zu 18 Prozent betragen.

Wer also weiß, dass er den Dispo gerne einmal ausnutzt, wie übrigens jeder Fünfte Kontoinhaber in Deutschland, der sollte vor der Eröffnung des Gemeinschaftskontos auf die Zinssätze achten.

Viele Banken veröffentlichen sie übrigens nicht auf ihren Webseiten, trotz Kritik von Verbraucherschützern. Wir haben für Sie recherchiert und die Überziehungszinsen in unserem Gemeinschaftskonto Vergleich aufgenommen.

Und wer glaubt, dass Dispo- und Überziehungszinsen ja so schlimm nicht sein können, hier ein Beispiel: Bei einem Zinssatz von 15 Prozent zahlt der Kunde, welcher sein Gemeinschaftskonto die Hälfte des Jahres mit 2000 Euro überzieht 150 Euro. Bei einer anderen Bank kann der Zinssatz nur 5 Prozent betragen; hier zahlt der Kunde nur 50 Euro.

Das tägliche Bankgeschäft

Überweisungen, Lastschriften oder Sammelüberweisungen: Heute erledigen wir unsere Bankgeschäfte oft online. Wir sind daran gewohnt, keine Gebühren für unsere monatliche Mietüberweisung zu zahlen. Nicht bei jeder Bank ist dies aber der Fall. Da werden Entgelte für Daueraufträge oder Lastschriften verlangt oder Schecks können nur mit Gebühr eingelöst werden.

Als Kunde, der ein neues Haushaltskonto benötigt, sollte hier auf den Preisaushang zu achten. Ein kostenloses Gemeinschaftskonto kann schnell teuer werden, wenn nur eine gewisse Anzahl an Buchungen kostenfrei möglich sind, oder die monatliche Einlösung von Schecks zusätzlich Geld kostet.

Tagesgeldkonten und Depots

So manches Partnerkonto bei Direktbanken ist mit einem Tagesgeldkonto oder einem kostenlosen Depot ausgestattet. Ob man dies als Kunde nutzen möchte, bleibt einem selbst überlassen.

Tagesgeldkonten verzinsen angelegtes Geld nicht, wie bei längeren Anlagen, zu einem festen Zinssatz. Dieser wird immer wieder angepasst. Dafür können Kunden sofort über das Guthaben auf dem Bankkonto verfügen.

Für den regulären Zahlungsverkehr sind Tagesgeldkonten übrigens nicht vorgesehen.

Depots beziehen sich meist auf Aktiendepots. Hier wird der Kunde angehalten, das Spiel mit der Börse einmal auszuprobieren. Während es für einige Kunden verlockend sein kann, sind andere wiederum nicht daran interessiert. Wer sich ein Depot zulegen möchte, der sollte auf fixe Gebühren, sogenannte Verwaltungsgebühren, achten. Je nach Transaktion können Banken außerdem Entgelte für jeden Trade oder jede Order verlangen.

Während Filialbanken in der Regel bei der Verwaltungsgebühr zuschlagen, sind Direktbanken meist günstiger bei den Fixkosten, nehmen aber mehr für einzelne Orders oder Verkäufe.

Überblick: 10 kostenlose & günstige Gemeinschaftskonten im Vergleich
4.83 (96.52%) 23 Bewertungen