Vereinskonto eröffnen: kostenlose Konten für Vereine im Vergleich

Ohne Grundpreis ist das erste Trumpfkonto Vereine der Skatbank für einen eingetragenen Verein; bis 50 Online-Buchungen im Monat fallen keine Buchungsgebühren an. FYRST verlangt zwölf Monate keinen Grundpreis, online eröffnen Sie auch bei Qonto, Vivid, GLS und EthikBank. Nicht eingetragene Vereine nehmen etwa Skatbank, Sparkassen und Volksbanken auf.

Von Alessia Pewnew Alessia Pewnew Autorin von Gemeinschaftskonto24 Ich vergleiche hier Gemeinschaftskonten auf dem deutschen Markt. Ändern Banken ihre Kosten oder Bedingungen, aktualisiere ich die Angaben. Mehr über mich AutorinAktualisiert am Angaben geprüft am

Was ist ein Vereinskonto?

Ein Vereinskonto ist ein Girokonto im Namen des Vereins. Beim eingetragenen Verein ist der Verein selbst Kontoinhaber; der Vorstand verfügt über das Geld so, wie es die Vertretungsregel in Satzung und Vereinsregister vorsieht. Entscheidend sind Einzel- oder Gesamtvertretung sowie die mit der Bank vereinbarten Vollmachten und Freigaben. Kontoinhaber bleibt der Verein; die Vorstandsmitglieder werden dadurch nicht zu Mitinhabern eines privaten Oder- oder Und-Kontos.

Eine allgemeine gesetzliche Pflicht zu einem eigenen Konto gibt es nicht. In der Praxis führt kaum ein Weg daran vorbei: Vereinsgeld muss vom Privatgeld des Vorstands getrennt bleiben, und Kassenprüfung, Mitgliederversammlung und bei gemeinnützigen Vereinen das Finanzamt wollen Einnahmen und Ausgaben nachvollziehen. Ein Verein kann auch mehrere Konten führen, etwa für Rücklagen oder eine Abteilung.

Vereinskonto-Vergleich: kostenlose und günstige Konten

Für einen e.V. mit wenigen Buchungen ist das Trumpfkonto Vereine der Skatbank eine günstige Möglichkeit: Für einen e.V. kostet das erste Konto keinen Grundpreis, 50 Online-Buchungen im Monat sind frei. Ein günstiges Vereinskonto mit Online-Eröffnung bieten außerdem FYRST, im ersten Jahr für 0 €, und Vivid mit dem Tarif Free Start.

Grundpreis
Eröffnung
Muss passen

8 Angebote

1

0 € / Monat

erstes Konto eines e.V., sonst 7,50 €

  • 50 Online-Buchungen frei
  • Auch nicht eingetragene Vereine
  • girocard 5 € im Jahr

Trumpfkonto Vereine. 7,50 € für jedes weitere Konto und für nicht eingetragene Vereine. Ab der 51. Online-Buchung 0,10 €, beleghafte Buchungen 2 €, Lastschriftvereinbarung 1 € im Monat, kein Dispo. Online-Eröffnung mit IDnow. Nicht möglich bei mehr als zwei erforderlichen Vertretern oder betraglichen Vertretungsbeschränkungen.

2

0 € / Monat

12 Monate, danach 10 €

  • 75 Buchungen frei
  • Nur eingetragene Vereine
  • Online mit Video-Ident

Marke der Deutschen Bank. Ab der 76. Buchung 0,08 €. Bargeld zahlen Sie in Filialen der Deutschen Bank und der Postbank ein.

3

0 € / Monat

Free Start; Basic 6,90 €/Pro 18,90 € bei Jahreszahlung, monatlich 8,90 €/24,90 €

  • SEPA-Echtzeitüberweisungen kostenlos
  • Nicht eingetragener Verein: Aufnahme klären
  • Online mit Ausweis und Selfie

Aufnahme nach NPO-Prüfung, grundsätzlich mindestens zwei Vorstandsmitglieder und weitere Voraussetzungen. Nicht eingetragene Vereine: vorab bestätigen lassen. Free Start: inaktive virtuelle Karten 1 €, physische Karten 2 € je Karte und Monat. Für bei Natixis gehaltene Kundengelder gilt die französische Einlagensicherung bis 100.000 € je Kunde.

4

ab 5 € / Monat

gGeschäftskonto, plus 60 € GLS Beitrag im Jahr

  • 0,12 € je Buchung
  • Auch gemeinnützige Vereine
  • Online eröffnen

Vereinen bietet die GLS Bank ihr Geschäftskonto, bei Gemeinnützigkeit das gGeschäftskonto.

5

10 € / Monat

Geschäftskonto, ohne Jahresbeitrag

  • 0,16 € je Buchung
  • Nur eingetragene Vereine
  • Video-Ident, PostIdent, eID
6

9 € / Monat

Basic, zzgl. MwSt., jährlich abgerechnet (108 € im Jahr)

  • 30 Buchungen inklusive
  • Nur eingetragene Vereine
  • Online mit Videocall

Kostenloser Testmonat. Karten, Zugänge und Buchhaltungsanbindung hängen vom Tarif ab.

7

vor Ort

Preis legt jede Sparkasse selbst fest

  • Buchungspreise je Sparkasse
  • Auch nicht eingetragene Vereine
  • Eröffnung oft mit Termin

Bargeldservice in der Filiale; Aufnahme und Entgelte klären Sie mit der Sparkasse vor Ort.

8

vor Ort

Preis legt jede Volksbank selbst fest

  • Buchungspreise je Volksbank
  • Auch nicht eingetragene Vereine
  • Eröffnung oft mit Termin

Bargeldservice in der Filiale; Aufnahme und Entgelte klären Sie mit der Volksbank vor Ort.

Stand 20.10.2026. Filter und „–“ beruhen nur auf dem, was die Bank selbst angibt.

Rechnen Sie die Buchungen und Zusatzleistungen mit. Ein Verein mit vielen Mitgliedsbeiträgen per Lastschrift zahlt bei Buchungspreisen schnell mehr als den Grundpreis. Bei der Skatbank kostet die Lastschriftvereinbarung 1 € im Monat, eine physische girocard 5 € je Karte im Jahr. Die Schaltflächen führen zu den offiziellen Angebotsseiten für Vereine.

Die Angebote im Einzelnen

Ohne monatlichen Grundpreis gibt es das erste Skatbank-Konto eines e.V. und Vivid Free Start; FYRST verzichtet im ersten Jahr auf den Grundpreis. Buchungen, Karten und Zusatzleistungen können trotzdem Geld kosten.

Deutsche Skatbank

Das Skatbank Vereinskonto heißt Trumpfkonto Vereine. Für eingetragene Vereine kostet das erste Konto keinen Grundpreis, nicht eingetragene Vereine zahlen 7,50 € im Monat. 50 Online-Buchungen im Monat sind frei, danach 0,10 €, beleghafte Buchungen 2 €. Die girocard kostet 5 € im Jahr, einen Dispo gibt es nicht. Die Eröffnung läuft vollständig digital mit VideoIdent über IDnow. Sind laut Satzung oder Register mehr als zwei Personen für die Eröffnung erforderlich oder gelten betragliche Vertretungsbeschränkungen, eröffnet die Skatbank kein Konto.

FYRST

FYRST ist das Online-Vereinskonto der Deutschen Bank: zwölf Monate ohne Grundpreis, danach 10 € im Monat, 75 beleglose Buchungen frei. Die nötigen Vorstandsmitglieder legitimieren sich per Video-Ident über WebID; Bargeld zahlen Sie in Filialen der Deutschen Bank und der Postbank ein. Nur für eingetragene Vereine.

Vivid

Free Start hat keinen Grundpreis. Basic kostet 6,90 €, Pro 18,90 € je Monat bei jährlicher Zahlung; bei monatlicher Zahlung sind es 8,90 € und 24,90 €. Eröffnung online mit Ausweis und Selfie, vorbehaltlich der Prüfung nach den NPO-Bedingungen. Bei Free Start kosten inaktive virtuelle Karten 1 €, inaktive physische Karten 2 € je Karte und Monat. Für bei Natixis gehaltene Kundengelder gilt die französische Einlagensicherung bis 100.000 € je Kunde.

GLS Bank

Die GLS Bank bietet Vereinen ihr Geschäftskonto, gemeinnützigen Vereinen das gGeschäftskonto: ab 5 € im Monat plus 60 € GLS Beitrag im Jahr und 0,12 € je Buchung. Eröffnung online.

EthikBank

Das Geschäftskonto kostet 10 € im Monat und 0,16 € je Buchung, ohne Jahresbeitrag. Eröffnung per Video-Ident, PostIdent oder eID, nur für eingetragene Vereine.

Qonto

Basic kostet bei jährlicher Abrechnung umgerechnet 9 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, 30 Überweisungen und Lastschriften sind inklusive. Kostenloser Testmonat, Online-Antrag mit Videocall, nur für eingetragene Vereine.

Vivid verlangt nach seinen NPO-Bedingungen grundsätzlich mindestens zwei Vorstandsmitglieder, bestimmte Registrierungsnachweise und einen EU-Wohnsitz der Vorstandsmitglieder und wirtschaftlich Berechtigten; Ausnahmen muss Vivid ausdrücklich zulassen. Die Vereinsseite nennt auch Anträge nicht eingetragener Vereine. Lassen Sie deren Aufnahme deshalb vorab bestätigen. Mehr dazu: Vivid-Bedingungen für Organisationen und Vereine (neuer Tab) und Preisverzeichnis (neuer Tab).

Finom nennt auf seiner Unternehmensseite den eingetragenen Verein als unterstützte Rechtsform; die Liste im Hilfezentrum enthält ihn jedoch nicht. Lassen Sie Aufnahme und passenden Tarif daher vorab bestätigen. Der kostenlose Tarif Solo richtet sich an Freiberufler und ist kein bestätigtes kostenloses Vereinsangebot. Mehr dazu: Finom für Unternehmen (neuer Tab) und Finom-Tarife (neuer Tab).

Vereinskonto bei Sparkasse und Volksbank

Ein Vereinskonto bei Sparkasse und Volksbank gibt es für eingetragene und nicht eingetragene Vereine; ob es kostenlos ist, legt jede regionale Bank selbst fest. Auch Buchungsentgelte und Aufnahmebedingungen bestimmt die Bank vor Ort; ob es für gemeinnützige Vereine günstigere Konditionen gibt, steht im Preisaushang Ihrer Sparkasse oder Volksbank. Der Vorteil: Bargeld aus Kasse, Festen oder Mitgliedsbeiträgen zahlen Sie in der Filiale ein, und Sie haben eine Ansprechperson vor Ort. Häufig beginnt der Antrag mit einer Terminvereinbarung, manche Volksbanken bieten auch einen Online-Antrag an.

Vereinskonto für einen nicht eingetragenen Verein

Ein Konto für einen nicht eingetragenen Verein eröffnen Sie bei der Skatbank (7,50 € im Monat) oder je nach regionalem Angebot bei Sparkasse und Volksbank. Vivid nennt die Möglichkeit eines Antrags, die Aufnahme muss wegen der zusätzlichen NPO-Bedingungen aber vorab bestätigt werden. FYRST, EthikBank und Qonto nehmen nur eingetragene Vereine auf. Sparkasse.de nennt dafür Angaben zu Verein, Zweck und Vorstand, die Satzung und die Legitimation der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder.

Vereinskonto eröffnen: Unterlagen und Ablauf

Für ein Vereinskonto benötigen Sie Unterlagen zum Verein und zur Vertretungsberechtigung. Welche Nachweise nötig sind, hängt von Rechtsform und Bank ab:

  1. Registerauszug: aktueller Auszug aus dem Vereinsregister, bei eingetragenen Vereinen.
  2. Satzung: in der aktuellen Fassung.
  3. Wahlprotokoll: Nachweis über die Wahl des Vorstands.
  4. Ausweise: von allen Vorständen, die das Konto vertreten.

Zusätzlich verlangt die Bank gegebenenfalls einen Transparenzregisterauszug, eine Mitgliederliste oder bei Gemeinnützigkeit einen Freistellungsbescheid.

FYRST nennt zusätzlich einen Nachweis der Mitgliederzahl, Qonto einen Nachweis der Mittelherkunft, Vivid einen Vorstandsbeschluss zur Kontoeröffnung und einen Registerauszug, der höchstens drei Monate alt ist.

Online eröffnen: Die Skatbank nutzt einen digitalen Antrag und VideoIdent über IDnow. Bei FYRST stellen Sie den Antrag online, die nach Vereinsregister erforderlichen Vorstandsmitglieder legitimieren sich per Video-Ident über WebID. EthikBank bietet Video-Ident, PostIdent oder eID, Qonto eine Identifizierung per Videocall, Vivid die Prüfung mit Ausweis und Selfie. Bei Sparkassen und Volksbanken erfragen Sie den Ablauf bei der gewählten regionalen Bank.

Reicht ein privates Gemeinschaftskonto?

Nein: Vereinsgeld gehört auf ein Konto im Namen des Vereins, getrennt vom privaten Geld. Bei einem privaten Gemeinschaftskonto sind die Privatpersonen Vertragspartner der Bank, nicht der Verein. Vereinsgeld wird dadurch nicht automatisch Privatvermögen, aber Zuordnung, Kassenprüfung und ein Vorstandswechsel werden deutlich schwieriger. Für kleine Gruppen ohne Verein, etwa eine Tippgemeinschaft, klären Sie mit der Bank, welches Kontomodell und welche Vertretungsregel passen.

Welches Vereinskonto passt zu Ihrem Verein?

Für die meisten eingetragenen Vereine mit wenigen Buchungen passt die Skatbank; wer viel Bargeld einzahlt, ist bei Sparkasse oder Volksbank besser aufgehoben.

Gibt es ein kostenloses Vereinskonto?

Ja, bei passender Nutzung: Ein kostenloses Vereinskonto eröffnen Sie bei der Skatbank. Beim ersten Trumpfkonto Vereine für einen e.V. fallen kein Grundpreis und für bis zu 50 Online-Buchungen im Monat keine Buchungsgebühren an. Eine physische girocard kostet 5 € je Karte im Jahr, eine Lastschriftvereinbarung 1 € im Monat. FYRST berechnet im ersten Jahr keinen Grundpreis, danach 10 € im Monat. Vivid Free Start hat keinen Grundpreis; für inaktive virtuelle beziehungsweise physische Karten fallen jedoch 1 € beziehungsweise 2 € je Karte und Monat an. Welches Konto für Sie am günstigsten ist, hängt von Ihren Buchungen und Zusatzleistungen ab.

Wie viel kostet ein Vereinskonto?

Die hier verglichenen Einstiegstarife haben einen Grundpreis von 0 € bis rund 10 € im Monat; regionale Angebote und höhere Tarife können abweichen. Buchungen, Karten und Zusatzleistungen kommen gegebenenfalls hinzu. Bei der Skatbank kostet das erste Konto für einen e.V. keinen Grundpreis, FYRST ist im ersten Jahr ohne Grundpreis und kostet danach 10 € im Monat, Qonto Basic bei jährlicher Abrechnung umgerechnet 9 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer.

Welche Banken bieten ein Vereinskonto an?

Spezielle Vereinskonten haben die Skatbank (Trumpfkonto Vereine), FYRST, Qonto, Vivid sowie Sparkassen und Volksbanken. Die GLS Bank bietet Vereinen ihr Geschäftskonto an, bei Gemeinnützigkeit das gGeschäftskonto; die EthikBank ihr Geschäftskonto für eingetragene Vereine. Bei DKB, ING und N26 gibt es kein Vereinskonto.

Welches Vereinskonto ist das beste?

Das hängt vom Verein ab. Mit wenigen Buchungen ist das erste Trumpfkonto Vereine der Skatbank kaum zu unterbieten. Mit vielen Lastschriften lohnt der Blick auf die Buchungspreise. Wer alles online erledigen will, schaut sich Skatbank, FYRST, Qonto und Vivid an und prüft deren Aufnahmebedingungen. Wer Bargeld einzahlt oder einen nicht eingetragenen Verein hat, ist bei Sparkasse oder Volksbank gut aufgehoben.

Wie eröffne ich ein Vereinskonto?

Sie brauchen meist Vereinsregisterauszug, Satzung, Nachweis über die Vorstandswahl und Ausweise der vertretungsberechtigten Personen. Online geht es bei der Skatbank per VideoIdent über IDnow, bei FYRST per Video-Ident über WebID, bei EthikBank per Video-Ident, PostIdent oder eID, bei Qonto per Videocall und bei Vivid mit Ausweis und Selfie. Bei Sparkassen und Volksbanken erfragen Sie den Ablauf bei der gewählten regionalen Bank.

Kann ein nicht eingetragener Verein ein Konto eröffnen?

Ja, etwa bei der Skatbank für 7,50 € im Monat sowie je nach regionalem Angebot bei Sparkassen und Volksbanken. Vivid nennt Anträge nicht eingetragener Vereine; die Aufnahme muss wegen der NPO-Bedingungen vorab bestätigt werden. FYRST, EthikBank und Qonto nehmen nur eingetragene Vereine auf.

Ist ein Vereinskonto Pflicht?

Eine allgemeine gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Vereinsgeld muss aber vom Privatgeld getrennt bleiben, und Einnahmen und Ausgaben müssen nachvollziehbar sein; deshalb führt praktisch jeder Verein ein eigenes Konto. Ein privates Konto des Kassenwarts ist dafür keine gute Lösung.

Wie viel Geld darf auf einem Vereinskonto sein?

Die Bank setzt keine Obergrenze. Für gemeinnützige Vereine gilt aber das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung (§ 55 Abs. 1 Nr. 5 AO): Die Mittel müssen spätestens in den zwei auf den Zufluss folgenden Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die Satzungszwecke verwendet werden. Das gilt nicht für Vereine mit jährlichen Einnahmen von nicht mehr als 100.000 €. Rücklagen sind im Rahmen von § 62 AO erlaubt. Diese Seite ist keine Steuerberatung; im Zweifel hilft eine Steuerberaterin oder ein Steuerberater.

Kann ein Verein ein PayPal-Konto eröffnen?

Ja: Ein PayPal Vereinskonto eröffnen Sie als PayPal-Geschäftskonto. Ist Ihr Verein gemeinnützig, wählen Sie die Geschäftskategorie „Gemeinnützige Organisation“. Für andere Vereine klären Sie die passende Kategorie und Voraussetzungen mit PayPal. Ermäßigte Gebühren für Spenden gibt es erst, wenn PayPal das gemeinnützige Konto bestätigt hat; dafür weisen Sie die Registrierung des Vereins und Ihre Vertretungsberechtigung nach. Ein PayPal-Konto ersetzt kein Vereinskonto bei einer Bank, auf das Sie das Guthaben überweisen.

Welche Unterlagen verlangt FYRST?

Einen aktuellen Vereinsregisterauszug, eine mit aktuellem Datum rechtsverbindlich bestätigte Satzungskopie sowie einen ebenso bestätigten Nachweis über die Mitgliederzahl oder eine Mitgliederliste. Der Antrag richtet sich nach der Vertretungsregelung im Vereinsregister; die erforderlichen Vorstandsmitglieder legitimieren sich per Video-Ident über WebID. Den Transparenzregisterauszug ergänzt FYRST im Antrag selbst.

Ist ein Vereinskonto bei Sparkasse oder Volksbank teurer?

Das legt jede Bank vor Ort fest. Vergleichen Sie Grundpreis, Buchungen, Karten und Bargeldeinzahlungen für Ihren Bedarf. Dafür bieten Sparkassen und Volksbanken Bargeldservice in der Filiale und nehmen auch nicht eingetragene Vereine auf; Aufnahmebedingungen, Leistungen und Entgelte hängen von der gewählten regionalen Bank ab.

Welches Vereinskonto passt für einen gemeinnützigen Verein?

Für einen gemeinnützigen Verein bietet die GLS Bank das gGeschäftskonto, ab 5 € im Monat plus 60 € GLS Beitrag im Jahr. Den Freistellungsbescheid des Finanzamts verlangen manche Banken als Nachweis, Vivid nennt ihn ausdrücklich. Bei PayPal gibt es für bestätigte gemeinnützige Organisationen ermäßigte Gebühren für Spenden.

Gibt es ein Vereinskonto bei DKB, ING DiBa, N26 oder Postbank?

Nein, soweit ich es prüfen konnte. Ein DKB Vereinskonto oder N26 Vereinskonto habe ich auf den Seiten der Banken nicht gefunden; N26 Business ist laut N26 für Selbstständige und Freelancer gedacht. Die ING DiBa (heute ING) schließt eingetragene Vereine in den Voraussetzungen für ihr Geschäftskonto ausdrücklich aus. Auf den Geschäftskundenseiten der Postbank steht nichts zu Vereinen; fragen Sie dort direkt nach.

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