Consorsbank Gemeinschaftskonto

Consorsbank GemeinschaftskontoDas Consorsbank Gemeinschaftskonto ist ideal für alle, die ein Partnerkonto suchen. Wer zusammenlebt steht irgendwann unweigerlich vor der Frage, wie man die Ausgaben, die in einem Haushalt anfallen, gerecht aufteilt. Die Lösung lautet meist: Ein Gemeinschaftskonto muss her. Bei der Consorsbank findet man ein Gemeinschaftskonto, welches ohne monatliche Kontoführungsgebühren auskommt und kostenlose Partnerkarten anbietet. Welche Boni es sonst noch gibt und ob das vielversprechende Girokonto vielleicht auch Nachteile hat, erfahren Sie hier!

Consorsbank Gemeinschaftskonto: Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • Kostenlose Banking-App
  • 10 Cent für jede Kartenzahlung
  • Prämie für die Kontoeröffnung als Gehaltskonto
  • Kostenloser Kontowechselservice
  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Kostenlose Partnerkarten

Nachteile:

  • Bareinzahlung nur gebührenpflichtig bei Fremdbanken

Das Wichtigste im Überblick:

Kontoführungsgebühren

Für das Consorsbank Gemeinschaftskonto fallen keine Gebühren an. Es benötigt keine monatlichen Geldeingang oder eine Nutzung als Gehaltskonto. Dies macht es zu einem perfekten Partnerkonto für gelegentliche Ausgaben, die von beiden bezahlt werden sollen.

Partnerkarten/Kreditkarten

Die Consorsbank bietet zu jedem Konto eine kostenlose Girocard an. Zusätzlich gibt es, bei entsprechender Bonität, eine VISA Kreditkarte obendrauf. Eröffnet man das Konto als Gemeinschaftskonto, erhält man ohne Gebühr oder Aufpreis auch passende Partnerkarten. Die gefürchtete Kreditkartenrechnung am Ende des Monats bleibt übrigens aus: Die Zahlungen werden direkt vom Konto abgebucht.

Dispokredite/Überziehungszinsen

Am Ende des Monats hat Geld die Angewohnheit, sich rar zu machen. Auch ungeplante, große Anschaffungen tauchen in der Regel zu den ungünstigsten Zeit auf. Dafür gibt es den Dispokredit. Der kurzfristige Kredit hat aber auch Nachteile: Er ist meist mit hohen Zinsen verbunden. Deutschlandweit liegt der Dispozinssatz durchschnittlich bei 10 %. Die Consorsbank verlangt einen Zinsatz von 7,75%, welcher sich im verbraucherfreundlichen Rahmen bewegt.

Ist der Dispokredit einmal ausgereizt bezeichnet man eine weitere Belastung des Kontos als Überziehung. Der Überziehungszins liegt oft deutlich über dem Dispozins – nicht so bei der Consorsbank. Sie verlangt auch für Überziehungen 7,75%.

Kontowechsel leicht gemacht

Vor einem Kontowechsel müssen Kunden heute keine Angst mehr haben. Bei der Consorsbank lässt sich ein solcher Wechsel sogar komplett online erledigen. Schnell und flexibel ermittelt die Bank alle Zahlungspartner und übermittelt die neue Kontoverbindung sogar an jeden, der betroffen ist – egal ob Vermieter, Stromversorger oder Versicherung. So dauert der Kontoumzug zum neuen Gemeinschaftskonto nur wenige Minuten und man kann sicher sein, dass keine Lastschrift, Überweisung oder Dauerauftrag verloren geht.

Geld abheben und auszahlen und Schecks einlösen

Viele Menschen sind Direktbanken gegenüber skeptisch: Ja, die Gebühren sind niedrig, aber wo hole ich denn mein Geld ab? Und wie zahle ich Bargeld ein, wenn es keine Filiale in meiner Stadt gibt? Diese Angst ist meist unbegründet, so auch bei der Consorsbank. Mit der Girocard zahlt man im kompletten Europäischen Wirtschaftsraum bargeldlos, auch als Geldkarte (also als aufladbare Karte) ist sie nutzbar. Zum Geldabheben muss man nicht einmal mehr zum Automaten: In Supermärkten wie Rewe, Penny, Netto und Toom kann man heute bequem Geld per Girocard abheben. Wer doch einmal am Automaten steht, kann sich seiner VISA Card bedienen – die Auszahlung von Geld per VISA ist weltweit möglich und kostenlos.

Bargeld einzahlen

Wer Geld einzahlen möchte, der muss sich einer fremden Bankfiliale begnügen, die in der Regel Gebühren für die Einzahlung erhebt. Einen Scheck einzureichen ist dafür wieder kostenlos – es fällt lediglich Porto an für die Einsendung des Schecks.

Prämien für Kontoeröffnung und Kartenzahlung

Geld bekommen wenn man Geld ausgibt? Hört sich zu schön an, um wahr zu sein? Stimmt aber, beim Consorsbank Gemeinschaftskonto. Für jede Zahlung mit der VISA Card und Girocard (mit PIN) gibt es eine Gutschrift von 10 Cent. Insgesamt kann man so jedes Quartal maximal 25 Euro verdienen – insgesamt also 100 Euro jährlich. Und das nur mit der Nutzung seiner Giro- oder VISA Karte. Überwiesen wird quartalsweise.

Auch wer als Neukunde ein Konto bei der Consorsbank eröffnet darf sich über 50 Euro Prämie freuen. Das Konto muss aber als Gehaltskonto geführt werden. Im Falle eines Partnerkonto bedeutet das: Mindestens einer der Kontoinhaber muss sein Gehalt oder Lohn monatlich auf das Konto der Consorsbank überweisen.

Wie eröffne ich ein Gemeinschaftskonto bei der Consorsbank?

Wer ein gemeinsames Konto bei der Consorsbank eröffnen möchte, benötigt lediglich einige Minuten Zeit. Fast der komplette Prozess lässt sich online durchführen. Mit einem Klick auf „Girokonto eröffnen“ wird der Nutzer auf die Antragsformulare weitergeleitet. Dort findet sich auch gleich die wichtigste Frage: „Wollen Sie ein Gemeinschaftskonto eröffnen?“. Hier muss unbedingt mit „Ja“ geantwortet werden. Danach nur noch die persönlichen Daten ausfüllen. Der Antrag wird dann online an die Bank weitergeleitet.

Einen Gang erspart man sich auf bei der Online-Kontoeröffnung nicht: Die Identität der Kontoinhaber muss bestätigt werden. Dies lässt sich in jeder Filiale der Deutschen Post erledigen – mit dem sogenannten PostIdent-Verfahren. Oftmals findet man das PostIdent-Verfahren als Nachteil gelistet in Girokonto-Tests: Dem können wir uns nicht anschließen. Niemand möchte, das Fremde ein Konto auf ihren Namen eröffnen können, für das dann persönlich gehaftet werden muss. Deshalb ist das PostIdent-Verfahren eine sichere und gute Sache.

Was ist der Unterschied zwischen einem UND- und ODER-Konto?

„Wir brauchen ein gemeinsames Konto!“ Schnell gesagt und geplant, aber spätestens bei der Eröffnung stellt sich oft die Frage: Was meint die Bank denn mit ODER-Konto? Tatsächlich werden die meisten Gemeinschaftkonten als ODER-Konto geführt. Und das macht Sinn: Mit einem ODER-Konto eröffnet man ein Girokonto, bei welchem beide Partner gleichberechtig verfügen können. Jeder kann also, ohne den anderen fragen zu müssen, Zahlungen tätigen, Überweisungen ausführen oder Daueraufträge anweisen.

Nicht so bei einem UND-Konto. Hier müssen beide Kontoinhaber jeder einzelnen Transaktion zustimmen – egal ob beim Bezahlen im Supermarkt oder der Lastschrift des Vermieters. Deshalb ist das ODER-Konto für die meisten Menschen praktisch und versorgt sie mit der nötigen Flexibilität.

Unser Fazit zum Consorsbank Gemeinschaftskonto

Das Consorsbank Gemeinschaftskonto ist für uns ein klarer Testsieger – übrigens nicht nur für uns. In vielen Girokonto-Tests konnte die Direktbank den Sieg einfahren. Keine Kontoführungsgebühren, keine versteckten Kosten und auf Wunsch gibt es gratis Partnerkarten obendrauf. Dazu gibt es Prämien für die Eröffnung und das Bezahlen per Karte: Ein empfehlenswertes, gemeinsames Konto für (fast) jeden.

Wir konnten nur einen Nachteil finden: Bargeld einzahlen ist nur gebührenpflichtig bei Fremdbanken möglich. Wer also regelmäßig Einnahmen einzahlen möchte, der könnte bei einem anderen Konto besser bedient sein. Auf unserer Seite finden sich zahlreiche Tests zu Thema Gemeinschaftskonten, so dass sicher jeder das Passende findet.

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