Consorsbank Gemeinschaftskonto

Das Consorsbank Gemeinschaftskonto ist ideal für alle, die ein Partnerkonto suchen. Wer zusammenlebt, steht unweigerlich vor der Frage, wie man die Ausgaben, die in einem Haushalt anfallen, gerecht aufteilt. Die Lösung lautet meist: Ein Gemeinschaftskonto muss her. Bei der Consorsbank findet man ein Gemeinschaftsgirokonto, das für alle unter 31 Jahren oder bei mindestens 700 EUR monatlichem Geldeingang ohne Kontoführungsgebühren auskommt und eine kostenlose Kartenwahl bietet. Welche Boni es sonst noch gibt und ob das vielversprechende Girokonto vielleicht auch Nachteile hat, erfahren Sie hier!
Zuletzt überprüft am 26.07.2026. Alle Angaben ohne Gewähr.

Consorsbank Gemeinschaftskonto: Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile:

  • Kostenlose Banking-App
  • Kostenlose Kontoführung für alle unter 31 Jahren oder ab 700 EUR Geldeingang im Monat
  • Freie Kartenwahl mit kostenloser Visa Card Debit, Credit Card Gold Light oder girocard
  • Kostenloser Kontowechselservice
  • Dispozins laut Consorsbank-Beispiel: 9,65 % p. a.

Nachteile:

  • Bareinzahlung nur gebührenpflichtig bei Fremdbanken

Konditionen und Leistungen im Detail

1. Kontoführungsgebühren

Für das Consorsbank Gemeinschaftskonto fallen keine Kontoführungsgebühren an, wenn mindestens ein Kontoinhaber unter 31 Jahre alt ist oder monatlich mindestens 700 EUR auf dem Konto eingehen. Wird keine dieser Voraussetzungen erfüllt, kostet das Konto 4 EUR monatlich.

2. Girocards und Kreditkarten

Die Consorsbank bietet beim Girokonto eine kostenlose Kartenwahl: Visa Card Debit, Credit Card Gold Light oder girocard. Die girocard kann optional kostenlos ergänzt werden. Eröffnet man das Konto als Gemeinschaftskonto, erhält man ohne Gebühr oder Aufpreis auch passende Partnerkarten. Die gefürchtete Kreditkartenrechnung am Ende des Monats bleibt übrigens aus: Die Zahlungen werden direkt vom Konto abgebucht.

4. Geld abheben und auszahlen und Schecks einlösen

Viele Menschen sind Direktbanken gegenüber skeptisch: Ja, die Gebühren sind niedrig, aber wo hole ich denn mein Geld ab? Und wie zahle ich Bargeld ein, wenn es keine Filiale in meiner Stadt gibt? Diese Angst ist meist unbegründet, so auch bei der Consorsbank. Mit der Girocard zahlt man im kompletten Europäischen Wirtschaftsraum bargeldlos, auch als Geldkarte (also als aufladbare Karte) ist sie nutzbar. Zum Geldabheben muss man nicht einmal mehr zum Automaten: In Supermärkten wie Rewe, Penny, Netto und Toom kann man heute bequem Geld per Girocard abheben. Wer doch einmal am Automaten steht, kann sich seiner VISA Card bedienen – die Auszahlung von Geld per VISA ist weltweit möglich und kostenlos.

5. Bargeld einzahlen

Wer Geld einzahlen möchte, der muss sich einer fremden Bankfiliale begnügen, die in der Regel Gebühren für die Einzahlung erhebt. Einen Scheck einzureichen ist dafür wieder kostenlos – es fällt lediglich Porto an für die Einsendung des Schecks.

3. Dispokredit und Überziehung

Am Ende des Monats hat Geld die Angewohnheit, sich rar zu machen. Auch ungeplante, große Anschaffungen tauchen in der Regel zu den ungünstigsten Zeit auf. Dafür gibt es den Dispokredit. Der kurzfristige Kredit hat aber auch Nachteile: Er ist meist mit hohen Zinsen verbunden. Deutschlandweit liegt der Dispozinssatz durchschnittlich bei 10 %. Die Consorsbank nennt in ihrem aktuellen Beispiel einen Sollzinssatz für den Dispokredit von 9,65 % p. a.

Ist der Dispokredit einmal ausgereizt, bezeichnet man eine weitere Belastung des Kontos als Überziehung. Der Überziehungszins liegt oft deutlich über dem Dispozins – nicht so bei der Consorsbank. Vor Nutzung einer geduldeten Überziehung sollten Kunden die jeweils aktuelle Konditionenübersicht der Consorsbank prüfen.

Prämien und Aktionen

Die früheren Gutschriften für Kartenzahlungen und Gehaltskonto-Eröffnung werden auf der aktuellen Girokonto-Seite der Consorsbank nicht mehr als Standardkondition beworben. Entscheidend für die laufenden Gebühren sind aktuell vor allem das Alter der Kontoinhaber und der monatliche Geldeingang.

Kontowechsel leicht gemacht

Vor einem Kontowechsel müssen Kunden heute keine Angst mehr haben. Bei der Consorsbank lässt sich ein solcher Wechsel sogar komplett online erledigen. Schnell und flexibel ermittelt die Bank alle Zahlungspartner und übermittelt die neue Kontoverbindung sogar an jeden, der betroffen ist – egal ob Vermieter, Stromversorger oder Versicherung. So dauert der Kontoumzug zum neuen Gemeinschaftskonto nur wenige Minuten und man kann sicher sein, dass keine Lastschrift, Überweisung oder Dauerauftrag verloren geht.

Wie eröffne ich ein Gemeinschaftskonto bei der Consorsbank?

Wer ein gemeinsames Konto bei der Consorsbank eröffnen möchte, benötigt lediglich einige Minuten Zeit. Fast der komplette Prozess lässt sich online durchführen. Mit einem Klick auf „Girokonto eröffnen“ wird der Nutzer auf die Antragsformulare weitergeleitet. Dort findet sich auch gleich die wichtigste Frage: „Wollen Sie ein Gemeinschaftskonto eröffnen?“. Hier muss unbedingt mit „Ja“ geantwortet werden. Danach nur noch die persönlichen Daten ausfüllen. Der Antrag wird dann online an die Bank weitergeleitet.

Einen Gang erspart man sich auf bei der Online-Kontoeröffnung nicht: Die Identität der Kontoinhaber muss bestätigt werden. Dies lässt sich in jeder Filiale der Deutschen Post erledigen – mit dem sogenannten Postident-Verfahren. Oftmals findet man das Postident-Verfahren als Nachteil gelistet in Girokonto-Tests: Dem können wir uns nicht anschließen. Niemand möchte, dass Fremde ein Konto auf ihren Namen eröffnen können, für das dann persönlich gehaftet werden muss. Deshalb ist das Postident-Verfahren eine sichere und gute Sache.

Unser Fazit zum Consorsbank Gemeinschaftskonto

Das Consorsbank Gemeinschaftskonto ist für uns ein klarer Testsieger – übrigens nicht nur für uns. In vielen Girokonto-Tests konnte die Direktbank den Sieg einfahren. Kostenlose Kontoführung ist für alle unter 31 Jahren oder ab 700 EUR monatlichem Geldeingang möglich; dazu kommen kostenlose Kartenoptionen und ein digitaler Kontowechselservice. Damit bleibt das Konto interessant, sollte aber vor allem wegen der Bedingungen zur kostenlosen Kontoführung geprüft werden.

Wir konnten nur einen Nachteil finden: Bargeld einzahlen ist gebührenpflichtig bei Fremdbanken möglich. Wer also regelmäßig Einnahmen einzahlen möchte, der könnte bei einem anderen Konto besser bedient sein. Auf unserer Seite finden sich zahlreiche Tests zu Thema Gemeinschaftskonten, sodass sicher jeder das Passende findet.

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