Ohne erneute Zustimmung aller Inhaber kann eine Person das gemeinsame Konto etwa bei C24, Commerzbank und bunq auflösen. Bei der Targobank gilt das für das Oder-Konto, bei Revolut bei Kontostand null. Beachten Sie die Bedingungen und Informationspflichten der jeweiligen Bank.
Ist eine einseitige Kündigung nicht möglich, kann ein Widerruf der Einzelverfügung infrage kommen, soweit die Bank ihn zulässt. Klären Sie mit der Bank, wie der Widerruf wirksam wird und wie Zahlungen danach freigegeben werden.
Bei der ING kann laut Bedingungen jeder Inhaber die Einzelverfügung jederzeit widerrufen, bei der Consorsbank geht das online, bei der Sparkasse grundsätzlich ebenfalls. C24 schließt den Widerruf aus. Ein Widerruf ist keine Kündigung: Er beendet weder den Kontovertrag noch bestehende Verbindlichkeiten. Die Kündigung erfolgt gesondert nach den Regeln der jeweiligen Bank. Bei Streit um größere Beträge hilft eine Anwältin oder ein Anwalt.
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