Kostenloses Gemeinschaftskonto: Wann ist ein Partnerkonto wirklich gratis?

Du suchst ein Gemeinschaftskonto, weil du geheiratet hast, mit deinem Partner zusammengezogen bist oder die Finanzen in deiner WG neu regelst, aber möchtest keine hohen Kosten? Dann bist du auf dieser Seite richtig, denn hier findest du dein kostenloses Gemeinschaftskonto. Zusätzlich verraten wir dir, worauf du bei der Kontoauswahl achten musst.

Anbieter
Gebühren
EC-KarteKreditkarteGuthaben
Dispozins
BesonderheitenWeiter
Kostenlos ohne Mindestgeldeingang
ING LogoING Girokonto
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Unsere Empfehlung
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1. Karte: 0 €
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+ Tagesgeldkonto: 1,00% p.a. (optional)
+ besonders günstiger Dispozinsatz
+ moderne Banking-App (z.B. Fotoüberweisung)
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Girokonto

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10,85 %
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+ 100 € Prämie (bis 30.09.2019)
+ Bargeld gratis einzahlen in den Deutsche Bank Filialen
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0,00 %
6,90 %
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+ weltweit kostenlos Bargeld abheben
+ Cashback bis zu 17%
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0,00 € ab 1. Geldeingang, sonst 3,90 €
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0,00 %
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+ gratis ab 1 Geldeingang p. Monat, sonst 3,90 €
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Gibt es ein kostenloses Gemeinschaftskonto?

Es gibt tatsächlich auf dem Markt Gemeinschaftskonten, die kostenlos sind. Um ein Partnerkonto gratis nutzen zu können, musst du es bei einer Direktbank führen.

  • Filialbanken können sich aufgrund der hohen Mieten und Personalkosten derartige Angebote nicht leisten.
  • Bei Direktbanken wickelst du alles online ab, weshalb die Anbieter weniger Personal- und Mietkosten haben und diesen Vorteil an dich als Kontoinhaber weitergeben können. Im Gegenzug dafür kannst du nicht auf eine ausgefeilte Beratung zurückgreifen, was einen Nachteil bei Direktbanken darstellt.

Banken, die ein kostenloses Partner-Girokonto anbieten, findest du in unserem Gemeinschaftskonto Vergleich. Das erspart dir, dich durch das gesamte Internet zu wühlen und auf der Homepage jeder Bank die AGB zu studieren, um herauszufinden, ob das Gemeinschaftskonto tatsächlich kostenlos ist oder ob irgendwo Fußangeln und versteckte Gebühren lauern.

Tipp: Wir haben etliche Anbieter verglichen und zeigen dir, wo es wirklich kostenlos ein Paarkonto gibt. Prüfe anhand unserer Checkliste unten bei anderen Angeboten, die als kostenloses Gemeinschaftskonto daherkommen, genau auf versteckte Kosten!

Diese Voraussetzungen gelten für ein Gemeinschaftskonto

Wenn du genau wissen möchtest, welche Bedingungen eine Bank anlegt, damit du ein gemeinsames Konto eröffnen darfst, musst du in die jeweiligen AGB schauen. Grundsätzlich halten sich jedoch alle Geldinstitute an die folgenden Vorgaben:

  • alle Kontoinhaber sind mindestens 18 Jahre alt
  • der meist gemeinsame Wohnsitz befindet sich in Deutschland
  • es gibt keinen negativen SCHUFA-Eintrag bei den Kontoinhabern
  • die Bonität ist allgemein gut

Wann sich ein kostenloses Gemeinschaftskonto für dich eignet

Ein Gemeinschaftskonto ohne Kontoführungsgebühren und weitere Nebenkosten eignet sich natürlich immer dann für dich, wenn du Geld sparen möchtest und bereit bist, deine Bankgeschäfte ausschließlich online zu tätigen.

Haben du und dein Partner bereits eigene Girokonten, ist ein Gratis-Drittkonto eine gute Option, um die gemeinsamen Kosten für Haushalt, Miete, Nebenkosten und Urlaube zu organisieren. Ein kostenloses Gemeinschaftskonto ist zudem ideal als WG-Konto, da die Bewohner meistens noch studieren und aus diesem Grund die Ausgaben im Blick behalten müssen.

Denke daran, dass ein ODER-Konto immer ein gewisses Vertrauensverhältnis voraussetzt, da jeder Inhaber uneingeschränkt über das Gemeinschaftskonto verfügen kann.

Welche Kosten entstehen bei einem Gemeinschaftskonto?

Die meisten Banken haben mehrere Kontenmodelle, die sich im Leistungsumfang erheblich unterscheiden. Daher ist es nicht möglich, pauschale Angaben über die Kosten von einem Gemeinschaftsgirokonto zu machen. Du kannst jedoch anhand dieser Checkliste die Kosten, die bei der Eröffnung eines gemeinsamen Girokontos entstehen, in etwa abschätzen:

  • Kontoführung: Bei traditionellen Filialbanken zahlst du monatliche Kontoführungsgebühren. Schlanke Tarife starten bereits bei drei Euro, möchtest du mehr Leistungen, können es durchaus zehn Euro und mehr werden. Gerade, wenn das Gemeinschaftskonto als Drittkonto geführt wird, ist es sinnvoll, dass die Gebühren die Haushaltskasse nicht überstrapazieren. In diesem Fall kannst du nach einem kostenlosen Gemeinschaftskonto Ausschau halten.
  • Karten: Die Girokarte ist in der Regel inbegriffen. Bei der Kreditkarte sieht das anders aus. Pflicht ist eine Kreditkarte nicht, aber eine Option, wenn du viel im Ausland unterwegs bist oder im Urlaub bargeldlos zahlen willst. Ist die Kreditkarte nicht im Gemeinschaftskonto, das es kostenlos gibt, inkludiert, oder hast du einen günstigen Tarif, musst du mit Jahresgebühren rechnen. Wichtig ist zudem, ob du die Kreditkarte weltweit kostenlos nutzen kannst oder welche Gebühren für Zahlungen und Geldabhebungen im Ausland entstehen.
  • Dispozinsen: Wenn du nie deinen Dispokredit in Anspruch nimmst, ist dieser Punkt weniger wichtig für dich. Neigst du jedoch dazu, dein Konto zu überziehen, musst du auf den Zinssatz achten. Denn je höher der ist, desto teurer wird dein Partnerschaftsgirokonto für dich.
  • Banktransaktionen: Auch für Buchungen und Überweisungen können bei einem Gemeinschaftskonto Kosten entstehen. Meist ist das online und am Automaten gratis, doch kann dir Telefonbanking in Rechnung gestellt werden. Schaue unbedingt ins Kleingedruckte, bevor du ein gemeinsames Konto auswählst!
  • Auszahlungen: Filialbanken verfügen über ein breit aufgestelltes Netz, das es dir ermöglicht, bei der Bank selbst oder ihren Partnern kostenlos Bargeld abzuheben. Bei Direktbanken musst du darauf achten, ob mit bestimmten Filialbanken kooperiert wird. Ist das nicht der Fall, hast du monatlich meist eine bestimmte Menge an kostenlosen Abhebungen. Jede Verfügung darüber hinaus kostet Geld. Nutzt du oft den Geldautomaten, solltest du dir diese Preise genau anschauen.
  • Mindestgeldeingang: Günstige Tarife oder ein Gemeinschaftskonto gratis gibt es manchmal nur gegen einen bestimmten Mindestgeldeingang pro Monat. Kein Problem, wenn du direkt dein Gehalt auf das Haushaltskonto gehen lässt. Ansonsten wird das kostenlose Konto zur Gebührenfalle.
  • Serviceleistungen: Je mehr du in Eigenregie erledigst, desto günstiger wird dein Partnerkonto. Achte jedoch darauf, ob du deine Kontoauszüge selbst aus dem Netz herunterladen musst, damit alles gratis bleibt. Für die Nutzung des Kontoauszugsdruckers oder die Zusendung per Post können Gebühren anfallen.

Wer darf ein gemeinsames Konto eröffnen?

Ob das Partnerkonto gratis ist oder nicht – für alle Banken gelten annähernd gleiche Voraussetzungen, um ein Gemeinschaftsgirokonto zu eröffnen.

Die gute Nachricht zuerst: Auch wenn das Gemeinschaftskonto als das klassische Ehekonto gilt, musst du nicht verheiratet sein, um die zahlreichen Vorteile in Anspruch nehmen zu können.

Das perfekte Haushaltskonto gibt es auch, wenn du mit deinem Partner zusammen lebst, daneben kannst du es als WG-Konto führen. Meist ist ein gemeinsamer Hauptwohnsitz die Bedingung der Banken. Es gibt allerdings Ausnahmen, bei denen eine identische Meldeadresse nicht für die Kontoeröffnung notwendig ist. Daher kann das Gemeinschaftskonto als Vereinskonto genutzt werden oder von Freunden, die gemeinsam Geld ansparen. Viele Erbengemeinschaften führen zudem ein gemeinsames Konto, um die finanziellen Angelegenheiten rund um einen Todesfall transparent regeln zu können.

Wie viele Kontoinhaber darf ein Gemeinschaftskonto haben?

Die meisten Banken erlauben zwei Kontoinhaber. Einige wenige Geldinstitute ermöglichen es, mit mehreren Personen ein gemeinsames Konto zu führen, doch dabei handelt es sich eher um die Ausnahme als die Regel. Nicht immer ist auf den Homepages direkt die Anzahl der potenziellen Kontoinhaber ersichtlich. Hier musst du in die AGB schauen.

Unser Tipp: Ob Vereinskonto, Haushaltskonto oder Paarkonto – mit Vollmachten kannst du ganz leicht Vorstandsmitgliedern, Mitbewohnern oder deinen Kindern Zugriff auf das Konto ermöglichen.

Das solltest du vorher wissen: Die zwei Arten eines Gemeinschaftskontos

Bei einem Gemeinschaftsgirokonto hast du die Wahl zwischen einem ODER- oder UND-Konto, wobei das ODER-Konto die am meisten gewählte Option ist.

  • Bei einem ODER-Konto sind beide Inhaber gleichberechtigt und können Geld abheben, Überweisungen tätigen oder den Dispo ausschöpfen, wie sie möchten.
  • Für jede Transaktion auf dem UND-Konto ist hingegen die Unterschrift des jeweils anderen Kontoinhabers notwendig.